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SUMMARY
Die Indianer-Völker der Nordprärie glaubten an Visionen, nahmen also Zuflucht zu übernatürlicher Hilfe. In diesem Streben gingen sie in die Einsamkeit und suchten auf verschiedene Weise Verbindung zu den Geistern, versuchten deren Freundschaft und Hilfe zu erwerben. Das geschah durch Fasten, Kasteien und Martern des eigenen Körpers, durch Meditation und ständiges Flehen. Vor allem das Fasten und die Kasteiungen riefen irgendwelche Halluzinationen hervor. Und so glaubten sie auch, dass die angerufenen Geister ihnen in Gestalt von Tieren zu Hilfe kamen, ihnen Rat gaben bei ihren Entscheidungen. Sie glaubten also an fliegende Adler und Falken, an Bären und Büffel, besaßen also eine Art religiöses Glaubenssystem. Um sich in jenen Zustand zu versetzen, der es ihnen ermöglichte, Visionen zu haben, benutzten sie auch Mittel wie den Saft des Meskalin-Kaktus Peyote, der von Süden her Verbreitung fand. Und bei fast allen Völkern der Hochprärie gab es jene Heiligen Frauen, die es verstanden, mit den Geistern der Ahnen Verbindung aufzunehmen, sich beraten und leiten zu lassen durch Visionen, die ihnen hellseherische Fähigkeiten verschafften ...